October 14, 2026

Flydubai Co-Pilot greift Kapitän im Cockpit an

Flydubai Co-Pilot greift Kapitän im Cockpit an

Flydubai-Flug: Co-Pilot soll Kapitän mit Feuerwehraxt angegriffen haben

Ein schwerer Zwischenfall an Bord eines Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv sorgt international für Aufsehen. Nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) soll der Co-Pilot während des Fluges den Kapitän im Cockpit mit einer Feuerwehraxt angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.

Flug FZ1073 musste nach Saudi-Arabien umgeleitet werden

Der Vorfall ereignete sich am 30. September 2026 auf dem Flug FZ1073, der von Dubai nach Tel Aviv unterwegs war. An Bord befanden sich mehr als 170 Menschen, überwiegend israelische Passagiere.

Während des Fluges kam es zu einem dramatischen Zwischenfall im Cockpit. Der Kapitän wurde verletzt, konnte jedoch die Cockpittür öffnen. Dadurch konnten Passagiere und Besatzungsmitglieder eingreifen und den Co-Piloten überwältigen.

Das Flugzeug wurde anschließend nach Tabuk in Saudi-Arabien umgeleitet und dort sicher gelandet. Ein weiterer Pilot, der sich an Bord befand, übernahm zusammen mit der Ersatzbesatzung die Kontrolle über das Flugzeug.

VAE sprechen von einem versuchten Terroranschlag

Der Generalstaatsanwalt der VAE, Hamad Saif Al Shamsi, erklärte am Samstag, die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass der Co-Pilot einen „terroristischen Akt“ versucht habe.

Nach seinen Angaben griff der Co-Pilot den Kapitän mit einer im Cockpit vorhandenen Feuerwehraxt an und versuchte anschließend, die Steuerung des Flugzeugs zu übernehmen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen, möglichen Motiven und möglichen Verbindungen dauern jedoch an.

Identität des Co-Piloten noch nicht offiziell bestätigt

Reuters berichtete unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen, bei dem Verdächtigen handle es sich um den omanischen Staatsbürger Hammam al-Hammami. Die Behörden der VAE haben seine Identität bislang nicht offiziell bestätigt.

Der Verdächtige wurde nach dem Vorfall zunächst in Saudi-Arabien festgehalten und anschließend zur weiteren Untersuchung nach Abu Dhabi gebracht.

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Verletzter Kapitän verhindert möglicherweise Katastrophe

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem indischen Kapitän Smit Machchhar. Trotz seiner Verletzungen soll er die Cockpittür geöffnet haben, wodurch Passagiere und Crew den Angreifer überwältigen konnten.

Anschließend halfen weitere Piloten an Bord dabei, das Flugzeug sicher nach Tabuk zu bringen. Der Vorfall hätte nach bisherigen Erkenntnissen deutlich schwerwiegender enden können.

Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen laufen

Die Behörden untersuchen derzeit, warum es zu dem Angriff kam und ob der Verdächtige allein gehandelt hat. Auch mögliche Verbindungen zu anderen Personen oder Organisationen sollen geprüft werden.

Israelische Behörden beteiligen sich ebenfalls an den Ermittlungen. Aussagen über eine mögliche Radikalisierung wurden von israelischer Seite gemacht, das genaue Motiv ist nach aktuellem Ermittlungsstand jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Flydubai erklärte unterdessen, dass die Umstände des Vorfalls weiterhin untersucht würden und die Airline eng mit den zuständigen Behörden und Aufsichtsstellen zusammenarbeite.

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